Kenia

Hakuna Matata (kein Problem) gilt in Kenia schon lange nicht mehr. Es gibt leider immer mehr Probleme in Kenia.  Täglich steigende Lebensmittelpreise, Klimawandel und hohe Arbeitslosigkeit bei den Jugendlichen ohne und zunehmend auch mit guter Schulbildung.

Der Kampf gegen Hunger und Armut ist immer gegenwärtig. Zahllose Familien in Kenia leben von der Hand in den Mund, eine Mahlzeit am Tag muss oft genügen. Unterernährung bei alten Menschen und Kindern schwächt die Widerstandskraft gegen Krankheiten, die sehr oft wegen fehlender finanzieller Mittel unbehandelt bleiben.

Die jungen Menschen mit Schulbildung, die sog. Generation Z, rebelliert und geht auf die Straßen. Es hilft ihnen jedoch nichts, so dass die Arbeitslosigkeit junge Männer und Frauen zwingt sich auch auf sogenannte „Fake-Jobs“ im Ausland zu bewerben. Sie werdenmomentan mit hohen Löhnen für die Arbeit als Fahrer und Mechaniker oder als Hilfsarbeiterinnen nach Russland gelockt. Dort nimmt man ihnen die Pässe und Handys ab. Die Männer landen unter Zwang als Soldaten an der Kriegsfront zur Ukraine, die jungen Frauen montieren Kriegsdrohnen.

 Verein UkundaHilfe 

Seit mittlerweile 23 Jahren ist der Verein UkundaHilfe e.V. in Kenia tätig. Angefangen mit Schulpatenschaften wurden die Aktivitäten schnell über die Stadt Ukunda hinaus ausgeweitet, u.a. wurden auch größere Projekte, wie der Bau von Schulen, Kindergärten und solarbetriebenen Brunnenanlagen verwirklicht. Bildung und Schulungen zur Selbsthilfe stehen im Vordergrund.

Ukunda-Hilfe möchte den Menschen im Land eine Lebensgrundlage bieten und so verhindern, dass die Not sie zur Flucht Richtung Europa treibt oder sie in die oft tödlichen Fake-Jobs in arabische Staaten oder aktuell nach Russland zwingt.

Klimawandel – lange Dürren oder heftige Überschwemmungen – machen einen planbaren Ackerbau oft unmöglich und Nutzvieh verhungert in den Trockenzeiten oder ertrinkt in den Fluten. Die Lebensgrundlage vieler Menschen – besonders in abgelegenen Dörfern – ist oft komplett zusammengebrochen.

Zur Zeit hilft der Verein…

bei der Schulbildung: Schulgebühren, Bücher, Schulmaterialien

kostenloses Schulmittagessen, Bau von Schulen und Kindergärten

Hungerhilfe – Ausgabe von Grundnahrungsmitteln an Bedürftige

Unterstützung von kleinen, bezahlbaren Krankenstationen mit Geräten und Materialien für die Operationen und Versorgung der ärmsten Schicht – momentan Aufbau eines Operations-Raums im Tiwi KWA Sammy Medical Centre

bei der Finanzierung von Operationen für körperbehinderte Kinder und Jugendliche

Pflanzung von Baumsetzlingen für die Klimaveränderung in Trockengebieten

div. Schulungen in Landwirtschaft, Hygiene, Wassernutzung, gegen Frühschwangerschaften, Drogenmissbrauch usw.

Spendenkonto:

Verein Ukunda Hilfe e.V. Sparkasse Viechtach IBAN DE08 7415 1450 0022 0542 33    BIC: BYLADEM1REG

www.ukunda-hilfe.de

e-mail: jacquet@gmx.de

 

 

Kenia - Hütte

 

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Verbesserung der Wasserversorgung im Bezirk Kitui, Kenia

Ein Projekt von Fundifix mit Unterstützung der Hardcore Help Foundation

Seit 2019 arbeiten wir mit Kooperationspartner Fundifix in Kenia zusammen zu Verbesserung der Wasserversorgung in Kitui County.

Im Bezirk Kitui im Südosten Kenias leben etwa 1,14 Millionen Menschen auf einer Fläche von 24.385,1 km². Drei Viertel der Bevölkerung leben von der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und Viehzucht. Die wichtigsten Nutztiere sind Rinder, Schafe und Ziegen, und Mais, Bohnen, Sorghum, Saubohnen, Hirse und Maniok sind die wichtigsten Feldfrüchte für den Eigenbedarf. Außerhalb der Hauptstadt Kitui gibt es fast keinen Zugang zu Elektrizität, der Energiebedarf wird durch Holz und Kohle gedeckt. Fast 90 % der Haushalte in der Region haben keinen direkten Zugang zu sauberem Wasser. Über 40% der Wasserquellen sind entweder außer Betrieb oder funktionieren nicht richtig. Die Gemeinden stehen vor enormen Herausforderungen. Da es nur eine einzige Lieferstelle gibt und die Arbeitszeiten des Verkäufers begrenzt sind, ist der Zugang zu Wasser extrem eingeschränkt und mit langen Wartezeiten verbunden. Die öffentliche Stromversorgung ist so unzuverlässig, dass der Betrieb des Generators die eigentliche Versorgung ersetzt hat. die eigentliche Versorgung ersetzt hat. Dies ist nicht nur mit hohen Kosten für Diesel und Wartung des Generators verbunden, sondern auch mit einer starken Umweltbelastung. Es besteht auch die Gefahr, dass sich die Gemeindemitglieder mit übertragbaren Krankheiten anstecken, da Menschen und Vieh die Wasserquelle gemeinsam nutzen. Bei vierteljährlichen Wassertests durch den lokalen Partner FundiFix wurde eine regelmäßige Verunreinigung des Wassers mit E. coli festgestellt, die höchstwahrscheinlich auf verschmutzte Kanister und Verunreinigungen durch Viehkot zurückzuführen ist.

Ziel diese Projekte ist es daher, einen Beitrag zur nachhaltigen Versorgung mit Trink- und Brauchwasser für die Menschen in Kitui County, Kenia, zu leisten. Zu diesem Zweck baut FundiFix Wasserkiosk mit Zapfstellen für den Hausgebrauch. Die Zapfstellen für Haushalte und Vieh werden voneinander getrennt sein, um eine weitere Verunreinigung zu vermeiden. Wasserkioske werden auch eine automatische Lösung (ATM) erhalten. Damit wird sichergestellt, dass die Nutzer rund um die Uhr Wasser abholen können, was gleichzeitig die Wartezeiten verkürzen und die Verfügbarkeit erhöhen soll. Es wird auch erwartet, dass die Betriebskosten gesenkt und damit die wirtschaftliche Lebensfähigkeit verbessert werden. Um die Nachhaltigkeit zu gewährleisten, wird FundiFix weiterhin einen professionellen Reparatur- und Wartungsdienst zur Verfügung stellen, wobei die Kosten der ersten fünf Monate das Projekt unterstützen, um eine zuverlässige und ununterbrochene Wasserversorgung der Nutzer zu gewährleisten. Während dieses Zeitraums baut die Community Eigenkapital auf, um diese Kosten nach dem Ende des Projekts selbst zu tragen.

Ein weiteres Ziel des Projekts ist die Umstellung der Wassergewinnung auf ein solarbetriebenes System. Dies umfasst den Kauf, die Lieferung an den Standort und die Installation von Solarmodulen auf einer großen Stahlkonstruktion, die den Generator und das Stromnetz weitgehend ersetzen, sowie die Installation eines Hybrid-Solarreglers mit Wechselrichter. Die bestehende Pumpe wird sowohl mit Gleichstrom (Solar- oder Generatorstrom) als auch mit Wechselstrom (Netzstrom) betrieben und bietet so die Möglichkeit einer Reserve- oder Nachtstromversorgung für längere bewölkte Tage oder extremen Wasserbedarf.

Projektkosten lagen bisher so zwischen €7000-€11.000

Im Anhang findest du eine kurze Einleitung vom Projekt: Wasserversorgung in Kitui, Kenia

Ansprechpartner Projekt: Enrico Huntjens Mail: rico@hardcore-help.org Mobil: 01727397811

Auch hier eine gute Nachricht zum Jahreswechsel:

Wir konnten unsere komplette gynäkologische Praxiseinrichtung der Hardcore foundation abgeben zum Transport nach Kenia. Liebe hardcores vielen Dank für den Transport.